Duderstadt

Die Stadt Duderstadt im Landkreis Göttingen liegt in der Kulturlandschaft des Eichsfeldes im südöstlichen Niedersachsen. Sie wurde bereits 929 erstmals urkundlich erwähnt. Duderstadt zählt mit über 600 Fachwerkhäuser, von der Gotik bis zur Gegenwart und durch seine Baudenkmäler und Sehenswürdigkeiten zu den sehenswertesten Fachwerkstädten Deutschlands. Die Altstadt ist von der ehemals 1700 m lange Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert mit einer Wallanlagen umgeben. Das Rathaus ist eines der ältesten und schönsten Deutschlands. Es wurde zunächst als "Kophus" (Kaufhaus) errichtet und war Zentrum des Handles. Heute stehen kulturelle Belange im Vordergrund. Tief in seinen Mauern beherbergt es die Folterkammer, ein Relikt aus längst vergangenen Tagen.


Unverkennbares Wahrzeichen Duderstadts ist der Westerturm mit seiner schraubenartig gedrehten Spitze. Er wurde als Stadttor gebaut und gehörte zum Befestigungssystem der Stadt.



Auffallenden sind auch die Türme der St.-Cyriakus-Kirche und der St.-Servatius-Kirche. Die St.-Servatius-Kirche ist eine spätgotische, dreischiffige Hallenkirche. Nach einem verheerenden Brand präsentiert sich ihr Inneres heute im ausgehenden Jugendstil. Im Jahre 1700 gründeten die Ursulinen ihr Kloster in Duderstadt. Die Klosterkirche entstand im ausgehenden 19. Jh. im neuromanischen Stil. Die doppeltürmige St.-Cyriakus-Propsteikirche, wegen ihrer Größe auch "Eichsfelder Dom" genannt, besticht durch ihre reichhaltige Innenausstattung. Mit dem Bau des mächtigen Westwerkes wurde bereits in der Mitte des 13. Jahrhunderts begonnen.



Zahlreiche Radtouren führen durch Duderstadt. Auf den gut ausgebauten Radwegen, wenig befahrenen Straßen und Wirtschaftswegen lassen sich die Hügel- und Auenlandschaften des Eichsfeldes besonders gut erkunden.


 

 

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