Hann. Münden

"Wo Werra sich und Fulda küssen, sie ihren Namen büßen müssen" und sie sich zur Weser vereinigen liegt das schön renovierte Fachwerkstädtchen Hann. Münden. Der Innenstadtbereich mit großzügiger Fußgängerzone zeigt sehr schöne Fachwerkhäuser von der Spätgotik bis zur Biedermeier-Zeit. Einige Häuser haben noch die typischen Auslegebalken, um über Rollen Vorräte hochzuziehen und auf den Dachböden zu lagern.

 

 

Sehenswürdigkeiten

Am Markt fällt ein imposantes Gebäude auf - das Rathaus. Der doppelgeschossige, rechteckige Saalbau hat einen gotischen Kern und zählt mit den reichhaltigen Bildhauerarbeiten aus dem Anfang des 17. Jhd. zur Weserrenaissance.

 

Die St. Blasius-Kirche am Kirchplatz wurde im bereits im 12. Jhd. über einer Kapelle aus dem 8. Jhd. errichtet und im 15. Jhd. fertigestellt. Zahlreiche Zeugnisse (z.B. der Taufkessel) der Baugeschichte finden sich hier wieder.

Das Schloß in der Burgstr. enstand im 15. Jhd. aus einer Burg von Heinrich dem Löwen. Es ist seit 1861 Verwaltungssitz der Behörden und beherbergt heute auch das Heimatmuseum.

Die Weserspitze ist die Landmarke, wo die beiden Flüsse Werra und Fulda sich vereinigen.

Dr. Eisenbart fand 1727 seine letzte Ruhestätte in der Aegidienkirche.

 

Umgebung - Freizeit - Tipps

Eine kleine Bootspartie die Weser hinunter oder die Fulda herauf setzt unvergleichliche Blicke auf eine einzigartige Flußlandschaft frei.

Nur 12 km östlich gelegen ist der Erlebnispark Ziegenhagen mit vielen Spielemöglichkeiten für die Kinder und einem Oldtimer- und Völkerkundemuseum

Entlag der Fulda gelangt man nach rund 20 km nach Kassel mit dem Bergpark. In Kassel-Wilhelmshöhe ist im 18. Jahrhundert der Bergpark mit Schloß und zahlreichen Viadukten aus der griechischen und römischen Mythologie erstanden. Vom Schloß aus führen viele Wege zum Wahrzeichen der Stadt dem Herkules.

 

 

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